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31.12.2008
Manch einer schon mit neuem, gutem Vorsatz
Alle Jahre wieder hat eine überschaubare Anzahl an Läufern am Jahresende ein Ziel — den Silvesterlauf in Hartmannsdorf. Schon zum 23. Mal wurde diese Traditionsveranstaltung gestartet.
Ganz unschuldig an der Laufbereitschaft des überwiegend aus Freizeitläufern bestehenden Feldes sind die Feiertage nicht gewesen. Vielfach war zu vernehmen, dass der Lauf ein gutes Mittel ist, um den Körper von Lebkuchen, Entenbraten und den Gänsekeulen zu „befreien“. Bei dem ein oder anderen war schon ein guter Vorsatz für das neue Jahr dabei — mehr Sport treiben.
In den Reihen der Läufer fanden sich in diesem Jahr etliche Starter, die ihre Silvesterlaufpremiere feierten. So auch Conny Wache aus Heilbronn, der über das Jahresende bei seinen Eltern in Linda verbracht hat. „Das hat Spaß gemacht hier zu laufen und ist gut, um den Kreislauf in Schwung zu bringen, ehe es heute Abend ans Feiern geht“, befand er nach dem Lauf. Um nicht allein zu starten, hatte er seinen Schwager Dirk Zachau aus Holzdorf mitgebracht. „Ich bin nur Gelegenheitsjogger, aber die fünf Kilometer waren o.k.“, befand dieser. Gemeinsam wollen sie 2009 auf jeden Fall wieder dabei sein.
Ihren ersten Start hatte auch Nicole Wache aus Schönewalde. „Seit fünf Jahren habe ich mir schon vorgenommen mitzumachen, aber immer kam etwas dazwischen“, freute sie sich, dass es endlich geklappt hat. Seit diesem Jahr trainiert sie bei den Leichtathleten des SV Linde Schönewalde. Mit 20 Startern waren die Schützlinge von Trainer Dieter Wils in diesem Jahr in Hartmannsdorf. „Es wären noch mehr geworden, wenn nicht einige im Urlaub oder krank gewesen wären“, bedauert Wils die Ausfälle. Über die Erfolge seiner Kinder konnte er sich hingegen freuen. Über fünf Kilometer konnten die ersten Plätze in allen Altersklassen von seinen Athleten belegt werden. Über die neun Kilometer konnte sich nur Sandy Lorenz vom SV Linde den Sieg sichern, während Karsten Lorenz auf Rang zwei kam.
Jüngste Teilnehmerin des Laufes wurde inoffiziell Hündin Aster, die Herrchen Sören Ritter über die kurze Strecke begleitete. Herrchen Sören war schon zum zweiten Mal dabei und schien wesentlich erschöpfter als die zweieinhalb Jahre alte Vierbeinerin.
Mit 50 Läufern und drei Nordic Walkern, die erstmals gestartet waren, blieb die Teilnehmerzahl im Vergleich zu den Vorjahren erfreulich konstant. Die Läufer in Hartmannsdorf sind eben eine eingeschworene, ja sogar familiäre Gemeinschaft — und das ist es auch, was jedes Jahr von Neuem begeistert.

Von Christian Nitsche
erschienen am 05.01.2009
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