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16.07.2005
Linde im MedaillenregenMedaillenregen bei hochsommerlichen Temperaturen
Leichtathleten erkämpfen 23 Mal Edelmetall / Marlen Vetter und Kurt Bratz holen sogar GoldLinde-Athleten sahnten bei den Öresundspielen kräftig ab.

Dunkle Wolken hingen am Himmel, als die Leichtathleten des SV Linde Schönewalde Mitte letzter Woche in aller Herrgottsfrühe in den Bus nach Schweden stiegen. Erinnerungen an das vergangene Jahr kamen wieder hoch. Von Wasserfestspielen und Schwimmen als neue Disziplin war da wegen des dreitägigen Dauerregens zu den internationalen Öresundspielen in Helsingborg die Rede gewesen. Doch diesmal klang der Wetterbericht verheißungsvoll, und schon in Dänemark wurde die Reisegruppe aus Schönewalde auf ein durchweg sonniges Wochenende eingestimmt. Nach zwölfstündiger Fahrt erreichten die Athleten ihr Ziel.
Gemeinschaftspavillon, Küchen- und Schlafzelte waren aufzubauen, ehe sich alle Linde-Sportler zum ersten Training im Stadion einfanden. Der folgende Tag diente zur Erholung. Schwedens größter Tierpark und die schöne Hafenstadt Malmö wurden von den Athleten angesteuert.
Freitagvormittag ging die Fahrt noch einmal in die City nach Helsingborg, ehe am späten Nachmittag die ersten Linde-Sportler ihren Einsatz hatten. Der schwedische Leichtathletikverein IFK Helsingborg richtete die Öresundspiele in diesem Jahr zum 43. Mal aus – jetzt gingen sie auch für die deutschen Gäste los.
1300 Teilnehmer aus sieben Ländern kämpften drei Tage lang um gute Plätze und Medaillen. Letztere werden bis zur Altersklasse für die besten acht Sportler vergeben, danach für die ersten drei. Nachdem die Linde- Athleten 2004 sage und schreibe 21 Medaillen erkämpften, rechnete man sich in diesem Jahr mindestens 14 Mal Edelmetall aus. Ohnehin hatten für Trainer Dieter Wils die erreichten persönlichen Bestzeiten einen sehr hohen Stellenwert, auch wenn sie nicht immer für einen Podestplatz reichten.
Und doch kam es besser als erwartet: Als der letzte Startschuss am Sonntag gefallen war, fanden sich 23 Medaillenbesitzer unter den Linde-Leichtathleten. Darunter auch zwei Vergoldete: Zum einen Marlen Vetter (JgdA) im Speer mit einer Weite von 38,12 m, was bei ihrem schulisch bedingten Trainingsdefizit eine mehr als achtenswerte Leistung ist. Die zweite Goldene erlief sich Kurt Bratz über die 1500 Meter in einer Zeit von 4:12,72 min. Über die 800-m-Distanz konnte er sich mit 2:00,95 min eine weitere Medaille sichern. Gleich dreimal stand Karola Schulz auf dem Treppchen – für ihre Ergebnisse über 800 m (2:51 min), 600 m (1:58 min) und im Kugelstoßen (9,28 m) war sie die erfolgreichste Medaillen-Sammlerin im Schönewalder Team. Über die 300-Meter-Hürden-Distanz gab es für Robert Harzbecher (Jgd B, 44,67 sec) und Markus Lehmann (Jgd A, 54,76 sec) Edelmetall. Für Markus eine besondere Belohnung, nachdem er an zwei Hürden stürzte, aufstand und weiterlief.
Die Jüngsten des Vereins, also die Schweden-Neulinge, räumten auch kräftig ab. Selma Ritter (11) erkämpfte Medaillen über 800 m (3:02 min) und 600 m (2:03 min), Emma-Lena Schulze (10) war im Kugelstoßen (7,87 m) erfolgreich. Janin Danneberg (13) holte sich ebenfalls mit der Kugel (10,30 m) eine Medaille, ehe es ihr Christopher Ehrentraut (10) im Weitsprung (3,92 m) sowie im 60-m-Sprint (9,46 sec) sowie Benedikt Krüger über 600 m (1:44 min) und im Kugelstoßen gleich taten. Aber auch die «alten Hasen» gingen bei den Öresundspielen nicht leer aus. So kam Elisa Schmidt (Jgd B) im Kugelstoßen (10,78 m) aufs Treppchen. Anne-Kathrin Mahling (15) über 800 m (2:46 min), Juliane Weidner (14) über 800 m (2:41 min), Conrad Naumann (15) über 800 m (2:11 min), Stefanie Knöfel (10) im 60-m-Sprint (9,56 sec) und Julia Zscherneck (12), über 600 Meter (1:56 min) machten den Medaillenregen für die Linde-Truppe komplett.

Weitere nennenswerte Ergebnisse ohne Medaillen: Annika Hoffman (100 m, 13,91 sec); Anja Wienick (300 m Hürden, 52,38 sec); Katja Kneese (300 m Hürden, 54,15 sec); Janina Golm (800 m, 3:11 min); Vivien Streubel (100 m, 14,22 sec); Kathleen Schulz (3000 m, 12:49,71 min); Madelen Röhrborn (300m Hürden, 58,23 sec); Tobias Kneese (300 m Hürden, 48,93 sec).

Aus Helsingborg berichtet
Christian Nitsche
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