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17.07.2004
Rekordergebnis – 21 Medaillen
Zum 13. Mal reisten die Leichtathleten des SV Linde Schönewalde zu den Öresundspielen ins schwedischen Helsingborg. Über 1400 Athleten aus neun Ländern nahmen an den zum 42. Mal ausgetragenen Spielen teil.
Die Schönewalder haben in diesem Jahr 75 Starts in den verschiedensten Disziplinen absolviert und waren erfolgreich wie nie zuvor. Die 21 Medaillen, davon vier goldene, die erkämpft werden konnten, sind ein tolles, unerwartetes Rekordergebnis.
Bei bestem Wetter erfolgte die Anreise mit einem Bus vom Reiseunternehmen Jaich, den Herr Brockmeier steuerte. Nach der zwölfstündigen Fahrt folgten der Zeltaufbau und die erste Trainingseinheit.
Am nächsten Tag standen die Besichtigungen des in Europa größten Tierparks mit nordischen Tieren und der Stadt Malmö auf dem Programm. Ein erneutes Training schloss den zweiten Tag ab.
Am Vormittag des dritten Tages erfolgte bereits bei Dauerregen ein Stadtbummel in Helsingborg. Kurz vor Beginn der Wettkämpfe um 16 Uhr hörte der Regen kurzzeitig auf. Als Erste musste Speerwerferin Marlen Vetter (Jugend B) an den Start. In diesem Wettkampf zeigte Marlen ihr Kämpferherz. Nach einer Steigerung von Wurf zu Wurf lag Marlen vor dem letzten Durchgang an zweiter Stelle des Teilnehmerfeldes. Mit großer Konzentration und letztem Einsatz warf sie dann den 600-Gramm-Speer auf die sehr gute Weite vom 40,17 Meter, was ihr den Sieg einbrachte. Marlen Vetter startete noch einmal in der höheren Altersklasse und holte sich dort noch eine Silbermedaille. Dieser verheißungsvolle Auftakt beflügelte alle, so dass am ersten Wettkampftag neun weitere Medaillen dazu kamen.
Gold gab es am ersten Tag auch für Karsten Lorenz über 3000 m Hindernis in 10:26,05 min. Damit errang Karsten seinen bisher größten Erfolg. Silber gab es über die gleiche Distanz für Thomas Wille und die unverwüstliche Viola Bauer.
Gleich zweimal stand Robert Harzbecher auf dem Siegerpodest – erst für die 300 m Hürden (45,53 sek.) und knapp drei Stunden später noch einmal für seine Leistung von 11,24 m im Dreisprung. Auch Anja Schönteich erkämpfte sich zwei Medaillen über die 100m Hürden in der persönlichen Bestzeit von 17,86 sek. Wohlverdiente Medaillen errangen nach vielen Anläufen Markus Lehmann über 3000 m sowie Anika Hoffmann über die 300 m Hürden. Einen silbernen Einstand hatte Katja Kneese über 300 m Hürden. Sie ließ am nächsten Tag Gold im 800-m-Lauf folgen. Auch Elisa Schmidt brachte es auf zwei Medaillen. Durch eine kurzfristige Zeitplanänderung musste Elisa ohne Erwärmung zum Speerwurf antreten und meisterte ihn mit der Weite von 27,08 m gut. Elisa gewann tags darauf im Kugelstoßen mit 10,07 m eine weitere Medaille. Einen überraschenden Medaillengewinn gab es durch Tobias Kneese über 300 m Hürden in 49,24 sek.
Am Samstag wurde die 100. Medaille, die von den Schönewaldern in Schweden gewonnen wurde, erwartet. Es gelang der elfjährigen Karola Schulz im Kugelstoßen mit 7,22 m, diese für sie gleichzeitig erste Medaille bei den Öresundspielen zu holen. Entsprechend hoch war die Erwartungshaltung von Kurt Bratz über 1500 und 800 m. Die 1500 m entschied Kurt im Endspurt für sich (4:19), während er über 800 m einem Afrikaner den Vortritt lassen musste; seine Silber-Zeit: 2:04,64 min.
Mit einem langen Endspurt sicherte sich Anne-Kathrin Mahling im 800-m-Lauf die Silbermedaille. Die 21. Medaille für die Schönewalder in diesem Jahr holte Speerwerfer Alexander Ern mit einer Weite von 41,15 m.
Nicht alle Hoffnungen und Wünsche gingen trotz der großen Medaillenzahl in Erfüllung, und es gab nicht nur Freudentränen. So verpasste Conrad Naumann, wie im Vorjahr, ganz knapp (45 Hundertstel) das Edelmetall. Bei Julia Zscherneck, die 3,87 m weit gesprungen ist, fehlten nur sieben Zentimeter. Knapp war es auch bei Anja Wienigk und Madelen Röhrborn im Hürdenlauf. Im 5000-m-Lauf wurde Marcel Lorenz erst auf den letzten Metern auf den 6. Platz verwiesen.
Gesundheitlich gehandicapt ging Vivian Streubel an den Start – dennoch fehlten über 300 m nur Zehntel an einer ersehnten Medaille. Stark war auch der Auftritt der neunjährigen Stefanie Knöfel: 600 m in 2:14,80, Weit 3,35 m, 60 m in 9,86 sek. Hier wurde sie Elfte von mehr als 30 zehnjährigen Teilnehmerinnen.
Zwei schöne Bestleistungen erzielte Juliane Weidner über 600 und 800 m mit gelaufenen 1:57,79 min. bzw. 2:46,21 min., während Kathlen Schulz mit 2:52,26 min. Saisonbestleistung erzielte.
Der dreitägige Dauerregen und Temperaturen um 14 bis 15 Grad beeinflussten die Leistungen negativ. Dennnoch tat das der Stimmung und der Einsatzbereitschaft der Athleten keinen Abbruch. An dieser Stelle sei noch einmal allen gedankt, die zum Gelingen des großen Erfolges in Schweden beitrugen.
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